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Samstag, 17.11.2007

Kokos-Jakobsmuscheln mit scharfem Passionsfruchtdip


Da in unserem Gefrierschrank noch jede Menge Jakobsmuscheln im tiefgefroreren zustand ihr Dasein fristen und das auch schon über einen längeren Zeitraum, da man ja gutes gerne lange aufhebt, aber eben nicht zulange eingefroren lassen sollte, haben wir uns dazu entschieden diese in einem Anflug von Verlangen danach zuzubereiten.
Natürlich war dann die Frage wie wir das am besten machen. Nur schnöde anbraten wollten wir sie nicht, also wurden sie wie ein Schnitzel paniert, nur eben statt normalem Paniermehl kam Kokosnussflocken zum Einsatz.
Da wir noch massig Passionsfruchpürre hatten wurde zusammen mit Balsamicoreduktion und roter Habanerochili, sowie Sojasauce und Pfeffer ein Dip fabriziert, der perfekt zu den Muscheln passte und so sah das ganze zusammen aus:

Dienstag, 06.11.2007

Halbroher Fisch im Speckmantel

War es zuletzt noch rosagebratene Entenbrust so sollte diesmal Thunfisch drankommen und eben falls nicht den Weg der Durchheit gehen.
Das Rezept ist eigentlich eine Mischung aus zwei Rezepten, denn erstens Mal haben wir uns bei Steffen Hensler bedient von dem die Idee stammt das Thunfischfilet doch einfach mal in Speck zu wickeln und nicht einfach so in die Pfanne zu werfen wie wir es bisher getan haben: Thunfisch im Speckmantel
Jedoch sollte es bei uns keine Sauce dieser Art geben, weil wir nur eine Vorspeise fabrizieren wollten und haben daher einfach Soyasauce und miniklein geschnittenen Schnittlauch dazu gereicht.
Was den Speck betrifft so haben wir nicht einfach nur geräucherten Speck genommen, sondern haben uns für Serranoschinken entschieden, der dem ganzen eine Würze verliehen hat, die das ganze extrem schmackhaft gemacht hat. Also in der Kombi haben wir den Thunfisch sicher nicht das letzte Mal gemacht.

Montag, 05.11.2007

Alle meine Entchen oder rosagebratene Entenbrust auf Polenta mit Wiesenchampignons und karamelisierten Karotten


Ein schönes Stückchen Fleisch sollte in unserer Küche das Zeitliche segnen und wir schwankten zwischen Beiried und Barbarieentenbrust, was ja beides recht schmackhaft ist, aber wie man dem Titel dieses Blogeintrages ja schon entnehmen konnte wurde es dann doch die Barbarieentenbrust.
Vom Beutezug im Supermarkt wurde dann auch noch Wiesenchampignons, Zuckerkarotten, Parmesan und Butter mitgenommen und schon konnte zuhause dann die Verkochung beginnen.
Die Polenta wurde einfach ganz normal laut Anleitung auf der Packung gekocht und noch mit einer handvoll Parmesan und einem Klecks Butter verfeinert, was das ganze zwar gehaltvoller macht, aber auch um Weiten leckerer.
Zu den Wiesenchampignons muss nicht viel erzählt werden, da sie nicht mehr ganz so schön waren wurden lediglich die Kappen zusammen mit einer Zehe Knoblauch mit wenig Fett und bei großer Hitze angebraten.
Karotten in eine schicke Form bringen, bißfest kochen und in braunem Zucker und etwas Sojasauce schwenken.
Was das Entlein betrifft so wurde es einfach auf der Hautseite gebraten bis es etliches an seinem Fett eingebüßt hatte und dann zusammen mit Rosmarin und Thymianzweigen im Backofen gegart bis wir es für rosa empfanden und es aus dem Ofen holten. Das ganze dann noch nett angerichtet sah es dann so aus:

Mittwoch, 31.10.2007

Waffeln mit Kirschen und Vanillesahne


Was gibt es schöneres als sich an einem Sonntag mit einem Frühstück zu verwöhnen, dass so richtig schön süß und deftig ist? Zugegeben nicht gerade viel und da wir ohnehin mit der Zeitumstellung kämpften und früher wach waren als sonst war auch die Zeit vorhanden um sich dem ganzen im notwendigen Ausmaß zu widmen.
Man nehme ein Rezept für gaaaanz einfache Waffeln, mit Hilfe von Google - wenn man selbst kein Kochbuch bei der Hand hat - oder wenn mans lieber ausgefallener mag natürlich auch was komplizierteres. Da wir ohnehin die Vanillesahne machen würden, die Vanilleschote auskratzen und in den fertigen Teig die Vanillestange einlegen, bei uns musste das ganze 20 Minuten ruhen und da hatte die Stange genug Zeit etwas Aroma an den Teig abzugeben.
Weiter gehts dann mit der Vanillesahne, eh ganz einfach, Sahne schlagen, Zucker dazu und eben das Vanillemark dazu. Teil zwei ist somit erledigt und es fehlen noch die Kirschen.
Wir haben entsteinte Kirschen aus dem Glas im eigenen Saft genommen, auf die Herdplatte damit und erwärmen. Um das ganze anzudicken haben wir zuerst Gelatine verwendet, was irgendwie gar nicht funktioniert hat, also musste Maisstärke gelöst in Wasser herhalten, was dann auch tatsächlich geklappt hat. Zucker kommt kein zusätzlicher dazu, da ja ohnehin die Sahne und die Waffeln süß genüg sein würden und der Kontrast mit der Säure super zusammenpasst.
Das ganze dann schick anrichten und schlemmen:

Mittwoch, 24.10.2007

Scharfer Schokoladekuchen


Obwohl von diesem Kuchen kein Foto existiert, weil er optisch nicht so der Burner war, so haben wir uns doch dazu entschlossen euch dieses Rezept nicht vorzuenthalten, da es ein sehr einfacher Kuchen ist, der aber auch sehr lecker und saftig ist.
Das Rezept haben wir mal wieder aus einer Kochsendung, die sich komplett mit Chilis beschäftigt hat und wo man im folgenden Link auch noch andere Rezepte mit Chilis findet: Schokoladenkuchen mit Chili.
Was bei dem Kuchen sehr nett ist, dass man ihn nach mehreren Malen backen - vermutlich eh schon nach dem zweiten Mal - quasi aus dem Kopf backen kann, nimmt man doch lediglich von allem 250 Gramm. Eier, Butter, Zucker, Schoki und 2 Esslöffel Mehl und ne Prise Salz. Chili mäßig muss man ja eh wissen wie viel man nehmen mag und da Chilis ja eh kaum gleich scharf sind ist da wohl nur probieren die richtige Lösung. Wir haben uns für selbst gezogene, rote Habaneros entschieden und davon zwei eher kleinere Exemplare genommen, wobei wir bei 1 1/2 Chilis dann den Schlussstrich gezogen haben um es nicht ungenießbar zu machen.
Was bei den Habaneros ja auch noch speziell gut kommt ist das typische Aroma und nicht nur Schärfe.
Abweichend vom Rezept haben wir dann das ganze auch nicht in einer normalen Springform gebacken sondern eine aus Silikon genommen, das verringert dann die Backzeit, also ist da immer Vorsicht angebracht. Außerdem ist uns dann auch noch der Kuchen auseinander gefallen beim versuchen des Herausnehmens, also daher gibt's keine Fotos, weil schön wäre das ohnehin nicht gewesen. Wobei wenn man sich den Link anschaut wo es auch kein Foto außerhalb der Form gibt, so scheint es doch so zu sein, dass der Kuchen zwar wohlschmeckend ist, aber ganz offensichtlich nicht der ansehnlichste ist.
Oh Wunder ging der Kuchen sogar auf, wobei man sich da dann doch fragt wie das bei 2 Esslöffeln Mehl überhaupt möglich ist, allerdings fällt der Kuchen dann eh wieder zusammen sobald er aus dem Backofen draußen ist. Also nicht zu früh freuen!
Die Konsistenz des Kuchens ist am ehesten mit den englischen Puddings zu vergleichen, die ja auch sehr saftig sind, also wer diese mag wird auch mit diesem Chili Schokoladenkuchen seine Freude haben.

Dienstag, 23.10.2007

Süßes Herbstdessert


Lang, lang ist es hier und nein es ist nicht so dass wir die Kochlust verloren hätten oder dass wir in letzter Zeit nix mehr gekoch hätten, aber irgendwie nicht die Zeit oder die Muse gefunden dann die gekochten Werke auch zu bloggen. Aber ja! Wir geloben Besserung!!

Dieses Mal musste mal wieder ein Rezept von Johann Lafer herhalten, das wir nachgekocht haben, das er bei Lafer! Lichter! Lecker! vorgestellt hatte. Ein Mandarineneisparfait.
Bei ihm serviert in der Mandarine haben wir es jedoch abgewandelt und in kleine Keramikschälchen gefüllt um das Parfait später stürzen zu können.
Was man bei dem Rezept auf alle Fälle braucht ist eine starke Armmuskulatur. Immerhin wird hier kräftig im Wasserbad aufgeschlagen, zuerst heiß dann kalt. Kalt wird einem selber aber bei der Herstellung dieses Rezeptes ganz sicher nicht auch wenn es sich um eine gefrorene Sache handelt.
Nachdem das Parfait dann seine Zeit im Gefrierfach verbracht hatte ging es nun ums dekorieren. Also Vanillesauce ganz nach Packungsanleitung hergestellt, einen kläglichen Rest an Himbeeren aus der hintersten Ecke des Gefrierfaches ausgegraben, aufgetaut und durchs Sieb gestrichen damit die ganzen garstigen Kerne weg sind.
Dann wurde es künstlerisch und GamerX nahm das ganze in die Hand, indem er schwungvoll die Vanillesauce auf eine Servierplatte kippte und mit den Himbeeren ein hübsches Muster zauberte, das mit der bekannten Zahnstochermethode verschönert wurde.
Dann noch schwups die Parfaits aus der Form geholt, mit braunem Zucker bestreut und mit dem Bunsebrenner schön abgefackelt.
Das leckere Endergebnis sah dann so aus:

Dienstag, 23.01.2007

Jahresrückblick! Spät, aber doch!


Ein bisserl arg spät sind wir dieses Mal mit unserem Jahresrückblick auf das vergangene Jahr dran. Aber besser spät als nie.
Hier wollen wir uns nun Gerichten widmen, die wir nicht gebloggt haben, ob nun aus Zeitgründen oder welchen Gründen auch immer. Aber die netten Fotos sollen doch noch ihren Platz in unseren Blog finden und werden so gut die Erinnerung es noch zulässt mit Rezepten oder zumindest den Zutaten versehen und wie man es in etwa macht.
Den Anfang mach Beef Jerky, das ja im gekauften Zustand echt unverschämt lecker ist, was auch noch zusätzlich unverschämt ist, ist der Preis, den günstig ist so ein kleines Säckchen wo gerade mal fünf kleine Brökchen gedörrtes Fleisch drin sind nicht gerade.
Also warum nicht mal selber machen haben wir uns da gefragt.
Ein Stückchen Rinderfilet besorgt und dann ging es daran wie man das Fleisch mariniert. Also im Internet gesucht eine Seite für USA-Spezialitäten gefunden. Und dort dann die Marinade des Turkey Jerky genommen. Wichtig ist dabei, dass man das Fleisch ganz dünn aufschneidet und es eine Nacht lange in der Marinade ziehen lässt. Am nächsten Tag dann abtropfen lassen und wir haben die Fleischstücke dann auf ein Küchengitter gehängt und ab damit in den Ofen und dafür sorgen, dass unten ein Backblech mit Wasser gefüllt oder sonstiges steht, weil das ganz schön tropfen kann. Auf niedrigste Temperatur (60 Grad) stellen und dann dauert das ganze schon ein paar Stündchen bis es fertig ist und so sah es dann aus und war unfassbar lecker:




Dann haben wir uns die Sendung von Jamie Oliver angeschaut wo er in Italien ist und da machte der gute ein Tintenfisch Carpaccio und das haben wir nachgekocht.
Rezept können wir da online auch leider nicht anbieten, ist nichts zu finden, auf alle Fälle wird der Pulpo - bzw. die Pulpos, denn wir hatten 3 Stück davon - 40 Minuten gekocht in Salzwasser und danach in eine Plastiktüte ganz fest reingepresst, sodass alles aneiner anliegt und danach fest verschlossen in den Kühlschrank verfrachtet. Der Pulpo lässt sich dann auf einer Brotschneide ganz einfach in dünne Scheiben schneiden und hübsch angerichtet mit einem Dressing in dem wir vermutlich Zitronen, Senf und Olivenöl drin hatten angerichtet zusammen mit geriebenem Parmesan und lecker Weißbrot dazu.



Das nächste Gericht war Rote Beete Salat auf Rucolasalat und Räucherlachs garniert mit Meerrettich (Kren). Dazu gibt!s nicht wirklich viel zu sagen, nur dass man beim verarbeiten der gekochten Rote Beete tierisch auf seine Finger aufpassen muss, weil das ganze abfärbt und man dann schnell rote Finger hat.



Und noch ein Salat, diesmal ein Panzanella a la Jamie Oliver aus dem von uns erworbenen Buch Genial Italienisch.
Man muss zugeben, dass der Salat nicht sonderlich appetitlich aussieht mit dem zermatschten Brot, aber dafür ist er umso leckerer.
Zutaten:
2 rote Parika, 2 gelbe Paprika
600 g altbackenes Brot
1 Kilo reife Tomaten (verschiedene Sorten)
12 Sardellenfilets in Öl
1 Hand voll eingelegte Kapern
1 rote Zwiebel
1 Sellerieherz (haben wir aber weggelassen, mögen wir nicht so)
1 große Hand frisches Basilikum
fürs Dressing:
Rotweinessig
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Meersalz und Pfeffer

Zuerst werden die Paprikaschoten geröstet, entweder über einer Flamme eines Gasherdes oder auf nem Grill. Wenn sie gleichmäßig schwarz angekokelt sind, in eine Plastiktüte damit oder eine Schüsel, die mit Plastikfolie abgedeckt wird für 20 Minuten. Danach kann man die Schale gut abziehen und sie haben einen süßen, leckeren Geschmack.
Vom Brot die Kruste entweder da entfernen wo sie dick ist oder gleich ganz weglassen so wie wir es gemacht haben. Als Brot eignet sich besonders gut Ciabatta. Also das Brot in rustikale Stückchen reissen und die Brotstücke auf die Seite legen und trocknen lassen während man den restlichen Salat zubereitet.
Die Tomaten in entwa gleich große Stücke wie das Brot schneiden und wenig aber gleichmäßig salzen und in einem Sieb über einer Schüssel 20 Minuten abtropfen lassen. In die Schüssel die Sardellen und Kapern geben.
Danach die Zwiebel halbieren und in feine Scheiben schneiden, zusammen mit dem klein geschnittenen Sellerieherz (falsch gewünscht) mit dem Brot in eine große Schüssel füllen.
Nun von den Paprikas die Haut abziehen und den Stiel und die Samen entfernen und in fingerdicke Streifen reißen und ebenfalls in die Schüssel geben.
Die Tomaten im Sieb leicht ausdrücken, die Sardellen herausnehmen  und dann die Tomaten zusammen mit einem Großteil des Basilikum, das grob gezupft wird in die große Schüssel geben.
Zu dem Tomatensaft 2 EL Rotweinessig und 10 EL Olivenöl geben und den Knoblauch feingehackt oder zerdrückt dazugeben. Salzen und pfeffern und über den Salat geben.
Den Salat mit den Sardellenfilets, dem restlichen Basilikum und etwaigen Sellerieblättchen garnieren, noch etwas Olivenöl darüber geben und vor dem Servieren noch 15 Minuten ruhen lassen und so siehts dann aus:



Dann haben wir da noch unsere Ente a l'orange, angelehnt zumindest teilweise an dieses Rezept, zwar hatten wir die orangenversetzte Ente zwar schon mal gegessen aber keinen Plan wie mans genau macht. Bei der Soße haben wir jedoch ein wenig rumexperimentiert, da wir noch Kumquats hatten von einer Einkaufstour und wir herausfanden, dass sie zu Ente sehr gut zu passen schien, also landeten sie in Ringe geschnitten in der Soße.
Knödel und Rotkohl (Rotkraut) wurden jedoch nicht selber von uns gemacht, sondern wurden schon fertig gekauft und lediglich erwärmt bzw. gekocht.



Zu guter letzt ein Bild vom letzten Tag des Jahres 2006, nämlich von Silvester. Dieses Jahr gab es nämlich mal kein Fondue, sondern wir hatten uns für Fingerfood jeglicher Art entschieden. Gefüllte Eier, Brote mit Lachs, Nuriaufstrich, Garnelen in Tempurateig und Quesadillas (gefüllt mit Hühnerfleisch, Petersilie, weil wir mal wieder keinen Koriander bekamen, Frühlingszwiebel und einer halben Habanero) mit Guacamole war so einiges Leckeres am Start und es war ein leckeres Ende für das Jahr 2006.


Donnerstag, 28.12.2006

Weihnachtliches, etwas wildes Menü


Nachdem wir am Heiligen Abend und auch am ersten Weihnachtsfeiertag keinerlei Kochverpflichtung hatten, wollten wir uns dann am zweiten Weihnachtsfeiertag mit ein paar kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen und daher schon mal einen Hirschrollbraten angeschafft bevor wir überhaupt wussten wie wir ihn machen würden und was es als Beilagen geben würde.
Im Supermarkt lachte uns dann noch ein Stubenküken an, dass lecker aussah und auch nicht unseren finanziellen Rahmen sprengen würde.
Des weiteren landeten in unserem Einkaufswagen Schalotten, Friséesalat, Fisolen (Prinzess-Böhnchen), Ingwer, Petersilie, Rotwein, Portwein, ein netter Weißwein (Grüner Veltliner aus der Wachau), Mascarpone, Joghurt, Schlagobers (Sahne) und Creme Fraiche.
Das Stubenküken hatten wir uns dann entschlossen zu füllen mit einer Mischung aus Ingwer, Knoblauch und Petersilie, was wahrlich eine leckere Kombination abgeben würde und den Geschmack auch ans Fleisch abgibt. Das Küken dann von allen Seiten angebraten, gefüllt, gesalzen und gepfeffert und ab in den Backofen auf etwas Rotwein, Sojasauce und Knoblauch gebettet. Immer wieder beträufelt mit dieser Flüssigkeit.
Leider können wir das Endergebnis schön angerichtet nicht präsentieren, da wir so hungrig und verfressen waren, dass wir es auf dem Teller nicht abgelichtet haben, also hier ein Foto aus dem Bratprozess im Backofen, noch mit etwas wenig Farbe.




Dann weiter zum Hauptgang, wo es Hirschrollbraten mit Burgunder-Schalotten-Butter und Prinzeß-Böhnchen mit Speck geben würde.
Mal wieder wurden wir zu der Beilage mit den Schalotten von einer Kochsendung inspiriert, und zwar diesmal von L wie Lafer, die wir ganz zufällig gesehen hatten.
Also ran ans Werk und wieder Fleisch von allen Seiten angebraten und gewürzt mit Salz und Pfeffer ab in den Backofen für etwa 40 Minuten, wie lange der Braten nun wirklich im Backofen war wissen wir nicht mehr so genau.
Was die Burgunder-Schalotten-Butter betraf, so hatten wir leider vergessen Butter zu kaufen und haben uns daher mit der Sahne weitergeholfen indem wir sie nicht nur steif geschlagen hatten, sondern eigentlich totgeschlagen hatten bis sie zur Butter wurde und haben dann die Molke abgeschüttet. Das hatte richtig gut funktioniert und die Sauce war dick genug, also ein Abbinden war da nicht notwendig.
Die Böhnchen wurden dann für 3 Minuten (es hätte noch eine Spur länger sein können, weil sie doch sehr viel Biss hatten, aber es ging gerade so) in kochendem Salzwasser blanchiert und dann zusammen mit den Resten der selfmade-Butter, Schalotten und Speck angebraten.
Beinahe nun auch noch die Sättigungsbeilage vergessen zu erwähnen. Rosmarin-Kartoffeln gabs noch dazu, das muss ja wohl nicht weiter erklärt werden, denn davon gibts wohl im Netz Rezepte ohne Ende. Leider hatten wir keinen frischen Rosmarin bekommen, also musste getrockneter herhalten, was dem ganzen geschmacklich aber keinen Abbruch gab.
Das Ganze dann hübsch angerichtet und so sah der Teller dann aus:



Einen Salat bestehend aus Friseesalat, Rucola und Tomaten mit einem Balsamico-Dressig gab es dann auch noch, formschön angerichtet in Salatschüsselchen aus Parmesan, die von GamerX angefertigt wurden und optisch wirklich was hermachten.



Das Ganze dann noch einmal zusammen, immerhin hat es doch harmonisch super zusammen ausgesehen und war auch genauso lecker wie es aussieht. *sabber*



Dann noch zu guter Letzt zum Nachtisch, den wir zwar vorbereitet haben, aber erst einen Tag später dann auch gegessen hatten, weil wir einfach so pappsatt waren, dass ein Nachtisch nie und nimmer noch Platz gefunden hätte.
Ist eine einfache aber auch leckere Geschichte: etwas von einem tiefgekühlten Beerenmix auftauen und die Mascarpone mit etwas Joghurt und Honig verrühren. Mascarpone in ein Schüsselchen geben und darauf die Beeren verteilen. Einfach und unkompliziert aber sehr lecker.
Das ganze stammt von einer Idee von GamerX' Eltern.
Davon haben wir natürlich auch mal wieder kein Foto gemacht... Jaja, wir sind schon furchtbar....

Mittwoch, 27.12.2006

Weihnachtskekse


Ein wenig spät sind wir nun doch dran, denn immerhin haben wir schon ein paar Tage nach Weihnachten, aber irgendwie hat man um die Weihnachtszeit immer soviel um die Ohren, dass man sich Dinge vornimmt und sie dann im Endeffekt doch nicht erledigen kann. Aber nun wo die Arbeit wieder anfängt hat man dann doch wieder mehr Zeit.
An Keksen haben wir Vanillekipferl nach einem Rezept von Yolandas Mama gemacht und auch Chili-Zimt-Kipferl nach einem Rezept von Johann Lafer, die dann jedoch nicht so ganz wollten wie wir, aber dazu gleich. Hier erstmal das Rezept für die Vanillekipferl:
Zutaten
200 g Margarine oder Butter
250 Gramm glattes Mehl
100 g geriebene Nüsse oder Mandeln
70 g Staubzucker
1 Päckchen Vanillezucker
Zum Überzuckern der schon gebackenen Vanillekipferl:
100 g Staubzucker vermischt mit einer Packung Vanillezucker
Zubereitung

Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig verarbeiten, eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, Vanillekipferl formen, auf ungefettetem Backblech bei 200 Grad circa 12 Minuten backen. Noch heiß im Vanille-Staubzucker wälzen.

Jedoch haben wir dann für die Staubzuckermischung zum Wenden der Kipferl eine echte Vanilleschote genommen, die zusammen mit dem Staubzucker fachmännisch von GamerX mit der Küchenmaschine gemahlen wurde und die Stückchen der Schote noch raus gesiebt wurden.
Hier das sehr leckere Endergebnis:



Nun war die scharfe Variante der Kipferl an der Reihe. Haselnüsse waren leider beim Supermarkt unserer Wahl nur im Ganzen zu erhalten, also wurde selbst gemahlen und wir fürchten, dass da das Problem dann zustande kam, warum es dann keine Kipferl sondern Kugerl wurden. Der Teig war nämlich nach dem Kühl stellen sehr brüchig geworden und Kipferl ließen sich da keine formen sondern nur Kugerl.
Wir haben auch keine getrockneten Chilis in Stückchen verwendet, sondern das aromatische Pulver von Habanero Trinidad, einer sehr scharfen Chilisorte, natürlich selfmade aus der eigenen Chilizucht.



Von der Menge her kam dann auch mehr rein als im Rezept stand, weil wir es doch pikant haben wollten und nach der Dosis aus dem Rezept war von der Chili noch nicht mal irgendwas zu spüren.
Beim Tunken dann das nächste Problem, die gekaufte dunkle Glasur (nicht von Lindt, sondern eine Billigversion) wollte nicht schmelzen, weder in der Mikrowelle noch im Wasserbad. Wurde einfach nicht weich, also nochmal los am nächsten Tag und dann neue Glasur gekauft, die dann zwar teurer aber auch leckerer war.

Donnerstag, 07.12.2006

Das Geburtstagsmenü für GamerX


Nachdem es letztes Jahr für GamerX eine Geburtstagstorte gab war mir (Yolanda) klar, dass es dieses Mal keine Torte sein würde, sondern dass die neue Küche richtig eingeweiht werden sollte mit einem dreigängigen Menü.
Wir wußten es sollte endlich mal mit Jakobsmuscheln gekocht werden und da wir uns gerne Kerners Köche auf ZDF anschaun wurde erstmal da nach Jakobsmuscheln gesucht und sind dann auf folgendes Rezept gestossen: Papaya-Tatar und Jakobsmuschel mit Zitronengras-Vanilleschaum
Filet Welington mit Kohlsprossen gab es als Hauptspeise, das Rezept kam zwar dieses mal nicht aus dem Internet, aber dieses Rezept trifft es von der Machart am ehesten bis auf den Weißwein, der bei der Duxelles weggelassen wurde. Klick mich, ich bin ein Link.
Dann fehlte nur noch der Nachtisch, den wir schon vor Wochen in einer Zeitschrift von Lindt gefunden hatten, der uns wirklich gut gefallen hatte: Mousse von Zartbitter-Chocolade mit Sauerkirsch-Süppchen.
Da da nun doch ein paar Zutaten dabei waren, die man nun gerade beim Supermarkt um die Ecke bekommt, obwohl Zitronengras hatten wir schonmal beim Merkurmarkt bekommen, sind wir auf den Naschmarkt gegangen. Seit langem mal wieder und man wird da echt von dem Angebot dort erschlagen, denn was es da alles gibt ist einfach Hammer, was man da nicht findet bekommt man sicher in ganz Wien nicht.
Angefangen von Gewürzen jeglicher Art und Gemüse und Obst (Erdbeeren um diese Jahreszeit, gar kein Problem, bekommt man problemlos) über Fisch und Fleisch und ein eigenes Geschäft wo man nur verschiedene Essigsorten kaufen kann. Es gibt dort einfach ALLES!!!
Reich bepackt kamen wir dann zuhause an und dann gingen schon die ersten Überlegungen los womit man denn nun anfängt, die Mousse würde am längsten dauern also erstmal damit angefangen.
Ich weiß nicht, ob ich es richtig gemacht habe mit der Mousse, denn im Rezept stand es nicht, ob man die Mousse die ganze Zeit überm Wasserbad hat während man alles zusammenmischt, aber anders hätten sich bei mir die Zutaten nie und nimmer vermischt, aber im Endeeffekt sollte es eh lecker sein.
Dann kam das Kirschsüppchen dran, frische Sauerkirschen gibt es ja nicht zu der Jahreszeit bzw. gibt es keine, die man sich leisten kann, also auf welche aus dem Glas zurückgegriffen. Heftig waren dann die Düfte, die durch die Küche zogen nach Sternanis und Zimt, das roch dann doch schon nach Weihnachten irgendwie obwohl es ja noch gar nicht die Zeit ist.
Es sollte sich beim Vorbereiten der Vorspeise herausstellen, dass es sehr gut war, dass wir uns auf dem Naschmarkt noch eine Riesenpapaya aufschwatzen haben lassen, denn die die wir beim Merkur gekauft hatten (es war die letzte, die sie überhaupt hatten) war noch total unreif und hatte keinen guten Geschmack, also wurde sie gleich mal entsorgt.
Bei der Chili haben wir dann natürlich eine halbe unserer selbstgezogenen Habaneros verwendet um etwas Schärfe reinzubekommen, keine unangenehme, sondern sehr leckere und so sah dann die Vorspeise letzten Endes aus:



Genauso wie es aussah schmeckte es auch, den die Vorspeise war göttlich, und nur gut, dass wir nicht nur eine Muschel für jeden hatten. Im übrigen bekommt man eine Sache nicht mal auf dem Naschmarkt: Nämlich geschlossene Jakobsmuscheln, denn man muss sich dann die dekorativen Schalen extra kaufen. Kosten eh nur einen Euro, also ist es verkraftbar.
Das Filet Welington wurde dann gleich nach den Muscheln in den Backofen verfrachtet, jedoch wussten wir da nicht so genau wie lange nun, weil da stand Temperatur fallend. Da fragt man sich wie schnell fallend usw. Wir hatten es dann von der Farbe her eh noch an der Grenze zu rosa, die Reste waren dann aber doch durchgegart, die wir am nächsten Tag gegessen haben. Und so sah es aus:


Dann fehlte also nur mehr der Nachtisch, war ja mein zweites Schokomouse das ich gemacht habe, aber die Konsistenz war dieses mal etwas anders. Ich frage mich da eben nur, ob das am Rezept lag oder ich einfach zu lange gerührt hatte, weil die Zutaten sich so gar nicht miteinander verbunden haben.
Wobei das cremige eh total super ist, aber eben anders war.
Das Süppchen passt perfekt dazu und habe auch noch einen Klecks Schlagobers drauf gegeben und ein bissel Muster gezeichnet. Das wurde es dann:



Mein Fazit: Alles hat total lecker geschmeckt, es ist nichts schief geholfen und mit Unterstützung von GamerX, der kleingeschnitten, Fleisch angebraten und die Pilzfarce gemacht hat, war alles nicht stressig und wir hatten einen wunderschönen Abend, mit einem Gläschen Wein und einem leckeren Essen.